Jüdisches Soziokulturelles Zentrum "Ludwig Philippson" e.V.

Wer sind wir

Unsere Philosophie

Das Jüdische Soziokulturelle Zentrum "Ludwig Philippson" e.V., kurz "Ludwig Philippson" Zentrum e.V., wurde 2004 vom mehreren jüdischer Zuwanderer gegründet. Das "Ludwig Philippson" Zentrum fördert auf demokratischen Grundlagen, im Sinne der jüdischen Traditionen Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und unterschiedlicher Konfessionen. Der Verein fördert und pflegt die sozialen Belange seiner Mitglieder und aller Bürger, die sich an den Verein wenden. Wir wollen einen Beitrag zur Entwicklung und Pflege der deutsch-jüdischen Geschichte, Bildung, Wissenschaft, Kunst und Kultur leisten. Unser Verein ist die erste Migrantenselbstorganisation von jüdischen Zuwandern in Magdeburg. Zur Zeit leben in Magdeburg ca. 2000 jüdischer Zuwanderer, die sich, wie auch andere bleibeberechtigte Migranten, in die Mehrheitsgesellschaft integrieren. Doch jüdische Migranten in Magdeburg sind gleichzeitig eine ethnische bzw. religiöse Gruppe. Sie sind daran interessiert, sowohl ihre interne Gruppenzugehörigkeit zu stärken, als auch zu deutschen Juden dazugehören.

Ludwig Philippson (28.12.1811 - 29.12.1889)

Rabbiner der Gemeinde zu Magdeburg war Redner, Publizist, Autor und Verleger des "Israelitischen Schul- und Predigtmagazins", eines dreibändigen "Bibelwerks", Begründer der "Allgemeine Zeitung des Judentums" (AZJ), des "Jüdischen Volksblattes" und des "Instituts zur Förderung der Israelitischen Literatur". Philippson war Mitglied des Vereines zur Wahrung der Volksrechte und in den Märztagen 1848 einer der führenden Kämpfer der demokratischen antifeudalen Oppositionsbewegung in Magdeburg.
Mit unseren Vereinsnamen wollten wir uns selbst und den Einheimischen verdeutlichen das Magdeburg reich an jahrhundertelange jüdischen Geschichte ist.
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